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Wenn jede Minute zählt.

Welche Hilfe unter welcher Nummer? Seit 25 Jahren gibt es den Euro-Notruf 112.

Bei Unfällen und in Notfällen ist schnelle und zielgerechte Hilfe überlebenswichtig

 

In Notfällen 112 wählen: Das lernt jedes Kind. Bereits seit 25 Jahren gibt es den gebührenfreien Euro-Notruf, unter dem rund um die Uhr schnelle Hilfe angefordert werden kann. Ob Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG oder Technisches Hilfswerk − wer 112 wählt, landet bei der Rettungsleitstelle, die den jeweils erforderlichen Rettungsdienst alarmiert. Die 112 gilt in 38 Ländern und ist überall per Festnetz und Handy kostenfrei erreichbar.

Für schnelle Hilfe ist vor allem wichtig, dass der Anrufer alle wichtigen Daten bereithält:

·         WER meldet?

·         WO ist das Ereignis?

·         WAS ist passiert?

·         WIE VIELE Verletzte?

·         WARTEN auf Rückfragen.

Was ist mit der 110? Auch die Notrufnummer der Polizei ist rund um die Uhr kostenlos erreichbar. Sie ist für Opfer oder Zeugen von Straftaten vorgesehen. Auch verdächtige Beobachtungen können hier gemeldet werden.

Und wenn es nicht ganz so dringend ist? Wer nachts oder am Wochenende einen Allgemeinarzt braucht, wählt die 116117. Die Ärzte-Hotline des kassenärztlichen Notdienstes vermittelt den Anrufern in dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Fällen den zuständigen Bereitschaftsarzt in ihrer Umgebung. Auch diese Anrufe sind kostenlos.

Nur noch für Krankentransporte ist dagegen die Nummer 19222 vorgesehen, mit der früher die Rettungsleitstelle alarmiert wurde. Sie funktioniert nur noch mit Vorwahl: Im Hohenlohekreis muss 07940/19222 gewählt werden.


 
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