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Seit 1994 wird im Hohenlohekreis die Feuerwehrgrundausbildung (Truppmann Teil 1) und der Truppführerlehrgang auf Kreisebene in drei Ausbildergemeinschaften durchgeführt: in der Gruppe Jagsttal, Kochertal und Hohenloher Ebene. Die Kameraden der FF Pfedelbach werden vorwiegend in der Gruppe Hohenlohe Ebene ausgebildet. Sie können aber auch in den anderen Gruppen angemeldet werden.

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 Das Logo der  Ausbildergemeinschaft,

 Hohenloher Ebene 

 

 

 

Voraussetzungen für Lehrgänge auf Kreisebene

Zeit

Std.

Lehrgang

         Voraussetzungen

70

Grundausbildung, Teil 1

inklusive Erste Hilfe

  Mitglied der Jugendfeuerwehr ab 17 Jahren.

 Mitglied einer Feuerwehr.

16

Funklehrgang

  Grundausbildung, Teil 1

25

Atemschutzlehrgang

  Grundausbildung, Teil 1

  Funklehrgang

  G26 Untersuchung

35

Truppführerlehrgang

  Grundausbildung, Teil 1

  Funklehrgang

  Atemschutzlehrgang

  Leistungsabzeichen in Bronze

35

Maschinistenlehrgang

 Grundausbildung, Teil 1

 ab. 24 Mon. nach Grundausbildung

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Unsere Feuerwehrausbildung auf Kreisebene

 

Grundausbildung / Sprechfunker / Truppmann / Truppführer / Maschinist

Am Anfang jeder aktiven Feuerwehrkarriere steht eine solide Ausbildung. Gleich vorweg: So nebenbei und ohne erheblichen Zeitaufwand schafft keiner diese Hürden. Die gut zwei Jahre dauernde Truppmannausbildung beginnt mit der Grundausbildung, in die 70 Stunden investiert werden. Im raschen Anschluss folgen die Sprechfunkausbildung mit 16 Stunden und die besonders herausfordernde Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger, die mit 25 Stunden zu Buche schlägt. Um die Ausbildung zum Truppmann endgültig abzuschließen, müssen die erworbenen Fähigkeiten in den folgenden zwei Jahren durch die regelmäßige Teilnahme am Übungs- und Einsatzdienst gefestigt werden. Doch damit nicht genug: Im Truppführerlehrgang, der 35 Stunden in Anspruch nimmt, wird einsatztaktisches Grundwissen vermittelt. Mancher Feuerwehrangehörige absolviert noch eine Sonderausbildung zum Maschinisten, die ebenfalls 35 Stunden dauert. Sämtliche Ausbildungen in der Feuerwehr sind organisatorisch und inhaltlich im Lernzielkatalog der Landesfeuerwehrschule geregelt und schließen mit Lernerfolgskontrollen. Da das erlernte Wissen im Einsatzfall über Leben und Tod entscheiden kann, müssen bei diesen Tests die Kenntnisse des Grundwissens und praktischen Fähigkeiten zu dessen Umsetzung nachgewiesen werden.

Grundausbildung (Truppmann Teil 1)

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In der Truppmann-Ausbildung Teil 1 (Grundausbildung) werden feuerwehrspezifisches Basiswissen sowie Rettungskenntnisse über lebensrettende Sofortmaßnahmen gemäß dem Lernzielkatalog der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg weitestgehend praktisch vermittelt. 

Im Lehrplan finden sich nahezu alle Grundtätigkeiten wieder, die einem Feuerwehrmann oder einer Feuerwehrfrau im Einsatz begegnen können. Um diese Herausforderungen professionell und sicher meistern zu können üben wir alle Facetten eines Löschangriffs. Von Wasserentnahmen aus Hydranten oder offenen Gewässern über Wasserversorgungsaufbauten bis hin zu einer zielführenden und effizienten Brandbekämpfung. Technische Hilfeleistung, sowie theoretisches Basiswissen über Rechtsgrundlagen, Fahrzeuge, Feuer und Löschmethodik runden die Ausbildung ab.

 

 

 

Sprechfunker

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Eine reibungslose eindeutig geregelte Kommunikation ist Pflicht. Funksprechverkehr mit Kameraden am Unfallort, Atemschutzgeräteträgern in brennenden Häusern oder mit der Leitstelle bildet einen wichtigen Pfeiler im Sicherheitskonzept der Feuerwehr. Bei diesem Lehrgang lernen die Kameraden den Umgang mit den Sprechfunkgeräten im Fahrzeug sowie mit Handgeräten als Voraussetzung für den Aufbau reibungsloser Sprechfunkverbindungen auf den zugewiesenen Kanälen. „Weiterer Bestandteil der Ausbildung sind Kartenkunde und die Anwendung korrekter Funkrufnamen für Fahrzeuge, etwa „Florian Pfedelbach 1/44“ für das Löschfahrzeug LF16/12 der Abteilung Pfedelbach und natürlich Funkdisziplin“.

 

 

 

 

 

 

Atemschutzgeräteträger

geräteträger 

Wer zum Lehrgang für Atemschutzgeräteträger antritt, muss zuerst die entsprechende körperliche Belastbarkeit; (G26 Untersuchung) nachweisen. Bei einem Einsatz unter schwerem Atemschutz muss der Träger mit einem zusätzlichen Gewicht von etwa 15 Kilogramm, einem reduzierten Blickfeld durch die Maske und eingeschränkter Beweglichkeit zurechtkommen. „Die Kameraden lernen den Umgang mit Atemschutzgeräten, das systematische Absuchen verrauchter Gebäude und Maßnahmen zum Selbstschutz. Dazu gehört auch das eindeutige Markieren des Weges als Rückwegsicherung“.Schwerer Atemschutz ist immer mit großen psychischen Belastungen verbunden: deshalb müssen sich die Atemschutzgeräteträger bei der Abschlussprüfung und den jährlichen Wiederholungsübungen, wie bei einem Ernstfall, in einem total verrauchten und abgedunkelten Raum zurechtfinden.

 

 

 

 

Truppführer

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In der Ausbildung zum Truppführer wird auf die zweijährige Truppmann 2-Ausbildung aufgebaut. Idealerweise wurde die Zeit auch für das Ablegen des baden-württembergischen Feuerwehr-Leistungsabzeichens genutzt. Das Lehrgangsziel basiert auf der Vertiefung bereits gefestigter Grundkenntnisse bei diversen Löscheinsatzszenarien, der technischen Hilfeleistung und dem Verhalten bei Gefahren.

Das Hinwirken auf selbständiges Denken und Handeln sind wesentliche Elemente bei der Ausbildung. Der Truppführer ist nun verantwortlich für einen weiteren Kameraden. Er muss direkt am Einsatzgeschehen die Situation erkennen, eine verständliche Mitteilung an seinen Gruppenführer abgeben und entsprechend auf Gefahren reagieren können.

 

Maschinist

maschinist

 

Die Sonderausbildung zum Maschinisten rundet die Lehrgänge auf Kreisebene ab. „Rechtliche Aspekte wie Sonder- und Wegerecht, der Umgang mit verschieden Feuerwehrfahrzeugen und die Bedienung von feuerwehrtechnischem Gerät wie Pumpen, Aggregate oder Schneid- und Spreizgeräte müssen sitzen“.Kommt es bei der Übung oder im Einsatz zu Funktionsstörungen an einem Gerät, ist der Maschinist gefordert, indem er schnellstmöglich den Fehler beseitigt und so die Funktion wieder herstellt.

So endet ein langer zeitintensiver Weg, den der Feuerwehrangehörige auf Kreisebene durchläuft.

Weitere Lehrgänge, wie z.b. Gruppen- oder Zugführer oder Kreisausbilder sind an der Landesfeuerwehrschule möglich. Das Motto bleibt immer das Gleiche: 

„Üben und ständiges Lernen, um den Anforderungen im Einsatz gerecht zu werden.“

  


 
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